Der Austernpilz ist einer der bekanntesten und auch der am meisten angebaute holzzerstörende Pilz in unserem Land. Seine Beliebtheit bei den Verbrauchern ist groß, vor allem wegen seines Aromas und der wohltuenden Wirkung des Glucans Pleuran, das die Widerstandskraft des Körpers erhöht. Die Fruchtkörper wachsen in Büscheln dachförmig. Der Hut hat einen Durchmesser von 5-15 cm, ist fleischig und von hellbrauner bis bräunlich-grauer Farbe. Das Substrat für den Anbau des Pilzes ist entweder kompaktes Holz (Stämme, Äste) oder, bei intensivem Anbau, Sägemehl, Hartholzspäne, kurzgeschnittenes Stroh oder geschredderte Maisspindeln. Am besten erntet man den Pilz, indem man ganze Büschel abbricht. Es ist immer eine gute Idee, die Früchte mit der Schale nach oben zu lagern. Frisch bietet er vielfältige Verwendungsmöglichkeiten in einer Vielzahl von Gerichten. Da die Stacheln sehr gesundheitsfördernd sind und sich wegen ihrer größeren Steifheit nicht zum Kochen eignen, empfiehlt es sich, sie zu trocknen und zu einem Pulver zu mahlen. Dieses eignet sich dann zur Verwendung als Nahrungsergänzungsmittel oder Gewürz.
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