BESCHREIBUNG
Makinoi-Rhododendren sind auf der japanischen Insel Honshu beheimatet, wo sie in der Natur in den Bergen in Höhenlagen von 200 bis 700 m wachsen. Bis vor kurzem wurden sie in die Gruppe der Yakushimanum eingeordnet. Sie wurden nach ihrem Entdecker, dem Japaner T. Makino, benannt, der sie Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals ausführlich beschrieb. Sie zeichnen sich durch die schmalsten, immergrünen Blätter unter allen Rhododendren aus. Jens Jörgen Sörensen ist ein ganz besonderer Rhododendron mit einem ausländischen Namen, benannt nach einem dänischen Züchter. Es handelt sich um eine sehr gesunde und extrem winterharte Art aus dem Jahr 2000, die Temperaturen von etwa -28°C und exponierte Standorte problemlos verträgt. Seine immergrünen Blätter sind sehr schmal und an den Rändern leicht eingerollt, bis zu 14 cm lang und nur 3 cm breit, dunkelgrün und glänzend, und aus der Ferne (für manche vielleicht nicht einmal aus der Nähe) sehen sie wirklich nicht wie ein Rhododendron aus. Er blüht früh, schon im April. Die Blüten sind zartrosa, an den Rändern tiefer und im Schlund heller.
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